Patienten mit einer Diabetes mellitus Diagnose müssen sehr auf ihre Füsse achten. Folgeschäden, die aus dieser Erkrankung entstehen, sind nicht zu unterschätzen.
Durch eine Störung der Durchblutung (Mikro- und Makro-angiopathie und einer daraus resultierenden Nervenstörung (Neuropathie) wird die Haut trocken, rissig und dünn. Die Immunabwehr ist oft vermindert, das Gespür an der Fusssohle eingeschränkt oder nicht mehr vorhanden. Kleinste Verletzungen können zu Infektionen führen. Um solche zu vermeiden und im schlimmsten Fall einer Amputation vorzubeugen brauchen "diabetische" Füße viel Pflege und Aufmerksamkeit.
Offene Wunden bei Diabetiker (Malum perforans, neuropathische Druckulzeration)
Diese Art von Wunde braucht sehr viel Pflege, enge Kontrollen und viel Geduld. Eine Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt, der Wundexpertin und einem Orthopädieschuhmachermeister ist unumgänglich für den Erfolg einer Heilung.
Um dauerhaft erfolgreich zu sein, brauchen wir die Mithilfe der betroffenen Person.
Die Behandlung dieses Malum perforans (Bild) dauerte gut ein Jahr. Wichtig ist, dass die Hornhaut um die Wunde regelmässig abgetragen wird, danach wird die Wunde mit 0,9% NaCl gespült und mit dem richtigen Wundheilmittel versorgt. Die multiprofessionelle Zusammenarbeit war Hauptbestandteil dieser erfolgreichen Therapie.
Fabienne Ramseier
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